Operation

Meine Odyssee mit Operationen

4 Minuten Lesezeit

Aller guter Dinge sind 4…

Schon als Baby wurde ich an der Leiste operiert, beidseitig. Bewusste Erinnerungen habe ich an diese Operation keine.

Jedoch kann ich mit meiner Arbeit heute sehen, dass auch da viel an Emotionen eingespeichert wurden und ich dieses energetische Päckchen – oder anders gesagt, diese energetischen Blockaden, welche ich vor rund 35 Jahren abgespeichert habe, bis vor kurzem mit mir rumgetragen habe.

So lange etwas rumtragen, ist eigentlich nicht nötig oder?

Die OP an für sich, die körperlich verdaut werden muss, reicht da vollkommen aus. Finde ich zumindest! Aber im Nachhinein und mit etwas Lebenserfahrung mehr, ist ja jeder schlauer. So kann ich mittlerweile auf emotionaler, mentaler und körperlicher Ebene Unterstützung bieten und für dich anbieten. 🙏🏻

So weit so gut, meine Kindheit verlief mit vielen Infekten und ein paar Schürfungen hier und da, ohne Brüche oder etwas was ein Eingriff benötigte. Ich hatte in der Hinsicht wohl oft mehr wie einmal meine unsichtbaren Schutzengel an meiner Seite und ausser einem Zahn der mal bei einer Trottinette -Tour drauf ging (Milchzahn!) blieb immer alles an mir dran. 

Bis ich als junge Erwachsene dann auch diese OP – Erfahrungen auffrischen konnte.
Diffuse Schmerzen, mal im Rücken, mal im Bein, waren schwer zu lokalisieren. 

So wurde ich 2012 an der Leiste operiert. Ein Mini-Riss wurde als Ursache deklariert und los ging’s. Zwischen Weihnachten – Neujahr fandest du mich im Spital. Die Schmerzen waren die Hölle. Und das schreibe ich nicht einfach um mehr Dramatik in Szene zu setzen. Ich war einiges an Bauchschmerzen gewohnt und wusste lange nicht, wie es sich überhaupt anfühlte einen leichten und schmerzfreien Bauch zu haben. Aber da, nach der Leisten OP war der Bauch geschwollen, rot und voller „Brandblasen“ und eine Allergie gegen die Medikamente gabs obendrauf. Ich wurde entlassen aber konnte danach ca. 10 Tage kaum aufrecht gehen. Die Narbe im Bauchnabel tat beim geradem Rücken einfach zu sehr weh…

Du nennst mich vielleicht jetzt Sensibelchen, aber ganz ehrlich….

Mein Ex- Freund durfte ab diesem Zeitpunkt meinen Bauch nicht mehr anfassen. Ich selbst konnte es auch kaum und das über Jahre. 
Das Tor zu meinem Körper – mein Bauchnabel wurde viele Jahre später von einem Osteopathen  entstört. Viel Training und anschliessend meine eigene Arbeit mit dem Emotions- und Bodycode haben hier nochmals sehr geholfen. Auch habe ich erst Anfangs 2025 nochmals eine Schicht aus dieser Zeit gelöst bekommen. Nun, nach ca. 14 Jahren kann ich somit sagen, dass ich dieses OP Päckchen verarbeitet habe.

14 Jahre! Die Zeit, die ich dir ersparen möchte! 

Ich sammelte danach noch weitere Erfahrungen, also keine Sorge, ich weiss wirklich wie das so abläuft. Von Schmerzen bis hin zu Abklärungen, dem Entscheid einer Operation zuzustimmen, die Vorbereitungen, die damit verbunden Ängste. Das Aufwachen danach. Das wieder aufstehen und das weiterleben in unseren schnellen Gesellschaft, die oft keinen Spielraum duldet um richtig zu genesen.

2013 wurde dann die Hüfte operiert. Denn, dass was so Schmerzen bereitete, war nicht die Leiste, sondern einen Bänder-Riss in der rechten Hüfte. Ca. 10 Monate danach, war dann der Blinddarm bei Spitaleintritt schon so stark entzündet, dass ich keine Stunde später auf dem OP Tisch lag.

(Du siehst, ich war sehr zäh und hatte eigentlich nicht so den Ruf als „Sensibelchen“ was Schmerzen und Körperwahrnehmung anging.) 🫶

Was aber auch bei diesen Operationen sehr auffällig war. Die lange Regeneration. Die Wundheilung dauerte lange, bis die Mobilität ohne grosse Schmerzen zurück kam auch.

Erst vor kurzem habe ich mir bewusst gemacht. Das meinen Selbstheilungsweg auch hierbei noch viel geheilt hat. Ich hab durch die körperliche Entgiftung und das Lösen so tiefer emotionalen Wunden wieder viel mehr Beweglichkeit in meiner Hüfte. Meine Narben wurden weicher. Ich kann mir sogar wieder IN den Bauchnabel fassen. 😅

So nun kennst du diese Geschichte.

Du siehst ich hatte eine Achterbahnfahrt auch in diesem Bereich. Und ich frag mich manchmal selbst, weshalb ich immer so am eigenen Leib lernen darf. 
Aber vielleicht genau weil ich nun an dem Punkt angekommen bin um auch dich und deine Liebsten zu unterstützen.
Ich kenne also selbst die Schmerzen und Ängste vor einer OP. Hab den Auwachraum zwar nie gesehen – da ich jedesmal viel zu lange schläfrig war.

Aber kenne auch die stationären Aufenthalte sowie Rehaprogramme danach.

Heute bin ich überzeugt, dass ein so langer Genesungsprozess und eine emotionale Wunde nicht so lange mitgeschleppt werden muss und soll.

Selbst bei Muskelkater in meinem aktuellen ganzheitlichen Aufbau setze ich auf meine Fähigkeiten und bitte meine Engel um Unterstützung und Ankurblung der Selbstheilungskräfte.

Und ja, wir sind ein gutes Team. Sonst würde ich mich nach meinem Pilates Kurs manchmal 2 Tage nicht bewegen. 🤣🙋‍♀️

Du bist aktuell Selbst im Prozess und kurz vor einer Operation? Oder kennst jemanden?
Ich begleite dich mit viel Liebe und Ruhe aus dem Hintergrund.

Du hast Fragen? Melde dich gerne direkt bei mir. Am besten per Mail oder Whats-App. Ich freue mich über einen Austausch.

Weitere Beiträge